Mumijo ist eine harzähnliche, zähe Natursubstanz mit glatter, glänzender Oberfläche und rauchigem Aroma. Meist ist sie schwarz-braun, doch kennt man auch gelbliche und sogar rote oder blaue Varianten.
Im alten Russland wurde sie Maumasil genannt und bedeutet: Das vor Krankheit Schützende. In anderen Regionen sind Namen wie Shilajit, Kao-tun, Brogschaun oder Arakul dshibal im Umlauf.
Das Blut der Berge
Alle oben genannten Bezeichnungen deuten auf die Herkunft des Harzes hin und können mit "Ausschwitzung der Berge" oder "Blut der Berge" oder auch "Öl der Berge" übersetzt werden.
Denn Mumijo wird insbesondere in Höhlen und Felsspalten Zentralasiens gefunden, insbesondere im Himalaja, Altai und in den Gebirgen Kasachstans.
Shilajit und Mumijo – Der Unterschied
Shilajit und Mumijo sind im Grunde dasselbe Naturprodukt, nur aus unterschiedlichen Sprach- und Kulturkreisen:
Shilajit ist der indisch-ayurvedische Name, abgeleitet aus dem Sanskrit śilājatu, was so viel wie Felsen-Teer oder Felsenblut bedeutet.
Mumijo (auch Mumio, Mumiyo) ist der Begriff, der in zentralasiatischen, persischen und russischen Traditionen verwendet wird.
Zwar können sich Zusammensetzung, Aussehen und Geruch je nach Herkunft unterscheiden, aber der Grundstoff ist chemisch sehr ähnlich.
Shilajit in der Volksheilkunde
Bald fand Shilajit seinen Weg in die Volksheilkunde. In den alten Schriften des Ayurveda wird es bereits vor über 2000 Jahren als Rasayana beschrieben, also als Mittel zur Verjüngung und Steigerung der Lebenserwartung.
Auch in der zentralasiatischen Volksmedizin – dort unter dem Namen Mumijo bekannt – galt es als Heilharz, das Wunden heilen und Kräfte zurückbringen konnte.
Die traditionelle Anwendung war einfach: Das Harz wurde in winzigen Mengen in heißem Wasser, Tee oder Milch aufgelöst (eventuell noch mit Kräutern kombiniert) und getrunken oder äußerlich aufgetragen.
In Nepal und Nordindien sollen es auch Kinder mit Milch zum Frühstück erhalten. Die Sherpas sagen, Shilajit sei Teil ihrer Ernährung und für ihre Widerstandskraft und körperliche Belastbarkeit in großer Höhe mitverantwortlich.
Die Sherpas sind ein Bergvolk, das im Himalaya Nepals in Höhenlagen zwischen 3.000 und über 5.000 Metern lebt. Sie sind weltberühmt als Träger, Bergführer und Hochgebirgsexperten, insbesondere durch Expeditionen zum Mount Everest.
Shilajit als Nahrungsergänzung in der Neuzeit
Der Weg vom Gebirgsharz zum modernen Nahrungsergänzungsmittel begann erst in der Neuzeit: Im 20. Jahrhundert begannen sowjetische und indische Forscher, Shilajit chemisch zu analysieren.
Dabei stellten sie fest, dass es hohe Konzentrationen an Huminsäuren, Fulvinsäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen, z. B. Selen enthält – also genau jene Stoffe, die man später als antioxidativ und entzündungsmodulierend beschrieb.
Heute wird Shilajit in Indien, Nepal, Russland und zunehmend auch in westlichen Ländern als Nahrungsergänzungsmittel angeboten – meist als gereinigtes Harz, Pulver oder Extrakt in Kapseln.
Manchmal liest man „Asphaltum“ auf Shilajit-Produkten. Dies ist die traditionell-pharmazeutische Bezeichnung für gereinigtes Shilajit – aufgrund der schwarzen, harzartigen Optik.
Zusammenfassung kurz
| Bereich | Hauptwirkung |
| Mineralstoffe | erhöht Bioverfügbarkeit, Verbessert Aufnahme |
| Entgiftung | Bindet Schwermetalle, unterstützt Ausleitung |
| Antioxidativ | Reduziert freie Radikale und oxidativen Stress |
| Entzündung | Wirkt überwiegend entzündungshemmend |
| Immunsystem | Stärkend, regulierend |
| Knochen | Verbessert Knochendichte, beschleunigt Heilung |
| Muskeln/Bindegewebe | Fördert Kollagenbildung, Regeneration |
| Magen/Darm | Schützt Schleimhaut, stabilisiert Darmflora |
| Haut | Schnellere Regeneration, bessere Durchblutung |
| Stoffwechsel | Verbessert Blutfettwerte |
| Höhenanpassung | Unterstützt Energie & Stressanpassung |
| Fruchtbarkeit | Verbessert Spermienqualität & Testosteron |
| Nervensystem | Neuroprotektiv, antioxidativ |
Studie: Therapeutisches Potential von Fulvosäure bei entzündlichen Erkrankungen und Diabetes https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30276216/
Wirkspektrum von Mumijo oder Shilajit ( Huminsäure & Fulvinsäure)
Macht Mineralstoffe bioverfügbar
Fulvinsäure kann Mineralstoffe binden und in eine Form bringen, die besser löslich ist. In der Theorie könnte das die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe im Darm verbessern. Dies ist einer der Gründe, warum Fulvinsäure oft zur gemeinsamen Einnahme mit Mineralstoffen empfohlen wird.
Die Säure kann auch Schwermetalle binden. Während die Bindung zu Mineralstoffen aber schwach ist (diese werden im Körper abgegeben, wo sie gebraucht werden), ist die Bindung zu Schwermetallen stärker. Diese werden daher eher nicht mehr losgelassen, sondern ausgeleitet. Mehr dazu weiter unten unter „Ist Fulvinsäure ein gutes Detox-Mittel?“.
Wirkt antioxidativ
Die Säure besitzt antioxidative Eigenschaften. Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale neutralisieren – aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellen schädigen können. In Studien zeigen Fulvinsäurepräparate eine relevante relevante antioxidative Kapazität.
Fulvinsäure kann verschiedene reaktive Sauerstoffspezies (ROS) wie Superoxid, Hydroxylradikale, Peroxynitrit u. a. binden und damit oxidativen Stress reduzieren. In Tierstudien steigert sie auch die Aktivität von körpereigenen antioxidativ tätigen Enzymen (z. B. SOD, Katalase, Glutathion-System).
Wirkt entzündungshemmend und immunaktivierend
Fulvinsäure beeinflusst das Immunsystem. In Zellkultur- und Tierstudien wurden sowohl entzündungshemmende als auch entzündungsfördernde Effekte beobachtet – abhängig von der Dosis, der Art der Fulvinsäure und dem Versuchsmodell.
In niedrigen Dosen kann Fulvinsäure entzündliche Signale dämpfen, in höheren Dosen oder bestimmten Situationen aber auch Immunzellen aktivieren.
In den Dosierungen, wie sie in Nahrungsergänzungsmitteln üblich sind, zeigt Fulvinsäure (z. B. in Form von Shilajit) jedoch eine überwiegend entzündungshemmende Wirkung. Sie kann proinflammatorische Zytokine in Immunzellen senken und die Mastzell-Aktivität dämpfen (was die Histaminfreisetzung reduziert).
Bei Colitis ulcerosa beispielsweise zeigen Tierstudien, dass Shilajit (allerdings per Magensonde oder anal verabreicht) die entzündungsfördernden Botenstoffe auf das Niveau der der gesunden Kontrollgruppe senkte. Es wirkte damit stärker als Sulfasalazin, ein Medikament, das bei C. ulcerosa häufig langfristig gegeben wird, um die Entzündung zu hemmen.
Schnellere Genesung mit Hilfe von Mumijo
Sowjetische Sportmediziner berichteten ferner von einer zunehmenden Muskelmasse, mehr Kraft und Ausdauer bei Sportlern sowie von einer schnelleren Genesung nach Verletzungen inkl. Knochenbrüchen, wenn Betroffene eine Mumijo-Kur durchgeführt hatten.
In einer Studie in den 1960er Jahren zeigte sich, dass die zweimal tägliche Gabe von 200 – 300 mg über 30 Tage hinweg die Heilung von Knochenbrüchen deutlich beschleunigte.( Link zur Studie)
Die Knochenkallusbildung trat in der Harz-Gruppe durchschnittlich 14 Tage eher ein. Der Gehalt an natürlichem Strontium soll ein maßgeblicher Grund für diese Wirkung sein. Denn Strontium aktiviert die Mineralisierung des Knochens, weshalb das Harz auch in der Schulmedizin gelegentlich bei Osteoporose gegeben wird.
Bessere Knochendichte und schnellere Heilung nach Knochenbruch
Kollagen Typ I ist nicht nur das wichtigste Strukturprotein der Haut, sondern auch das zentrale Gerüstmaterial der Knochen. Es verleiht ihnen Zugfestigkeit und Flexibilität.
In einer Studie mit postmenopausalen Frauen mit Osteopenie (verminderte Knochendichte; Vorstufe von Osteoporose) nahmen die Probandinnen 48 Wochen lang bis zu 500 mg Shilajit pro Tag.
Die Knochenwerte besserten sich deutlich, so dass es unter Shilajit zu einem geringeren Knochenverlust kam als in der Placebogruppe.
In einer anderen Untersuchung heilten Knochenbrüche deutlich schneller (schnellere Kallusbildung), wenn die Patienten 28 Tage lang 500 mg Shilajit pro Tag nach einer Tibiafraktur erhielten (Bruch des Schienbeins)
Ist Fulvinsäure gut für den Darm?
Die bekannten Eigenschaften der Säure – antientzündlich, antioxidativ und entgiftend – wirken sich natürlich auch günstig auf die Darmflora aus. Ihr Einfluss auf das Mikrobiom wurde aber bislang lediglich bei Tieren, wie Hühnern und Fischen untersucht – mit positiven Ergebnissen.
Potenziell ungünstige Darmbakterien konnten nach mehrwöchiger Gabe der Fulvinsäure reduziert werden (etwa Serratia und Acinetobacter), während sich vorteilhafte Darmbakterien eher vermehrten. Zu letzteren zählen z. B. Milchsäurebakterien wie Lactobacillus und Lactococcus.
Gleichzeitig sank der Anteil der sogenannten Proteobakterien, die oft mit Entzündungen im Darm in Verbindung gebracht werden, während nützliche Firmicutes-Bakterien stärker vertreten waren.
Insgesamt deuten diese Veränderungen darauf hin, dass Fulvinsäuren das bakterielle Gleichgewicht im Darm stabilisieren, entzündungsfördernde Prozesse hemmen und ein gesundes Milieu fördern können.
Mumijo entgiftet – und heilt Magen und Darm
Im Journal of Ethnopharmacology erschien im April 1990 eine indische Studie, die bestätigte, dass Mumijo aufgrund seiner antientzündlichen Wirkung Arthritis und Ödeme bessere und außerdem bei Magengeschwüren heilend wirke, da es die Magenschleimhaut stärke.
Dr. Windmann beschreibt dazu eine Studie aus zwei St. Petersburger Kliniken. Dort gab man Patienten mit Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüren zweimal täglich 200 mg – und zwar 30 Minuten vor den Mahlzeiten in warmem Wasser aufgelöst. Nach 26 Tagen legte man eine Pause von 10 Tagen ein, bevor man erneut 26 Tage Mumijo gab. Anschließend waren alle Patienten beschwerdefrei. Nebenwirkungen zeigten sich keine.
Besonders die enthaltenen Huminsäuren sowie die Fulvosäure sind für den Magen-Darm-Trakt eine Wohltat. Die beiden Säuren wirken ähnlich wie Mineral- und Heilerden. Sie adsorbieren Giftstoffe und überschüssige Magensäure, so dass der Darm entlastet wird und sich daraufhin besser regenerieren kann.
Eine iranische Studie aus dem Jahr 2015 bestätigte, dass Mumijo den Magen schützen könne, da die Substanz die Säuremenge im Magen reduziere und auf diese Weise vor säurebedingten Verletzungen der Magenschleimhaut bewahre.
Derartige säurebedingte Schleimhautschäden und Magengeschwüre sind nicht selten die Folge vieler Medikamente (z. B. Cortison, Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Aspirin u. ä.)).
Die Forscher empfahlen das schwarze Harz hier als Möglichkeit, den Magen vor den Nebenwirkungen dieser Medikamente zu schützen. Normalerweise werden in diesen Fällen Säureblocker verschrieben (z. B. Omeprazol, Pantoprazol u. ä.). Diese jedoch können starke Nebenwirkungen mit sich bringen, wie wir in unserem Artikel PPI– Der Teufelskreis der Säureblocker erklären.https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/medikamente/nebenwirkungen-medikamente/ppi
Auch bei Hämorrhoiden kann das Harz eingesetzt werden. Dazu gibt es in manchen Apotheken auf Bestellung Zäpfchen oder auch Cremes (z. B. bei der Vitalis-Apotheke in Taufkirchen (Vils), bitte telefonisch dort anfragen).
Die Zäpfchen wirken juckreizstillend, entzündungshemmend, zusammenziehend und schleimhautaufbauend.
Mumijo reguliert die Blutfettwerte und reduziert oxidativen Stress
Eine weitere Studie aus Indien zeigte im Oktober 2003 an freiwilligen Studienteilnehmern, dass sich die Einnahme von 2 g täglich über 45 Tage hinweg äußerst positiv auf die Blutfettwerte auswirkte und zudem den Antioxidantienstatus der Probanden deutlich verbesserte.
Ein Mittel ( nicht nur ) gegen die Höhenkrankheit
Im Januar 2010 erschien im International Journal of Ayurveda Research eine Untersuchung zum Thema Höhenkrankheit. Die Höhenkrankheit kann auftreten, wenn man sich in Höhen ab 4000 Meter begibt. Sie geht mit Sauerstoffmangel, Schlaflosigkeit, Lethargie, Appetitmangel, demenzähnlichen Symptomen bis hin zu Ödemen im Gehirn (Höhenhirnödem) einher.
Diese Probleme – die lebensbedrohlich werden können – entstehen aufgrund des niedrigeren Luftdrucks, den großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, den üblicherweise starken Winden und der hohen Intensität der Sonnenstrahlung in diesen Höhen.
Mumijo verbessert hier nun die körpereigene Fähigkeit, mit höhenbedingtem Stress klar zu kommen, optimiert die Nährstoffaufnahme über den Darm und stimuliert gleichzeitig das Immunsystem.
Auf diese Weise kann das Harz dabei helfen, die chronische Müdigkeit und Lethargie zu überwinden, die mit der Höhenkrankheit für gewöhnlich einhergehen. Das Harz wird daher als Nahrungsergänzung empfohlen, wenn man in große Höhen reist.
Mumijo erhöht die Fruchtbarkeit und Samenqualität
Schon im 12. Jahrhundert hatte der damals angesehene Arzt Muhammed Tabib geschrieben, dass Mumijo die Fruchtbarkeit des Menschen erhöhen könne und sogar Frauen, die als unfruchtbar galten, plötzlich Kinder gebären könnten, wenn sie die Substanz (gemeinsam mit Karottensaft) einnähmen.
Ganz so sensationell sind die Ergebnisse entsprechender aktueller Studien zwar nicht, doch zeigt das Harz auch in Sachen Fruchtbarkeitsstärkung durchaus eine beeindruckende Wirkung.
Im Jahr 2010 erklärten Forscher im Fachmagazin Andrologia, wie Mumijo die Spermienqualität bei 28 ursprünglich unfruchtbaren Männern verbessern konnte. Die Männer erhielten 90 Tage lang zweimal täglich je 100 mg in einer Kapsel zum Einnehmen.
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich, dass die Männer über 60 Prozent mehr Spermien hatten und die Spermienbeweglichkeit deutlich zugenommen hatte.
Auch der zuvor erhöhte oxidative Stresspegel in den Spermien nahm ab, während der Testosteronspiegel stieg. Gleichzeitig blieben die Nieren- und Leberwerte völlig normal, so dass Mumijo als vollkommen sicher und ungefährlich eingestuft wurde.
Mumijo stärkt das Immunsystem
Aus Beobachtungen weiß man ferner, dass Mumijo auf das Immunsystem eine stärkende und stimulierende Wirkung hat. Wer das Harz regelmäig nimmt, erleidet z. B. seltener Infekte der Harnwege sowie auch seltener Infekte der Atemwege und der Ohren.
Wer unter chronischem Stress leidet, der zu den immunschwächenden Faktoren zählt, kann das Harz ebenfalls nehmen, um auf diese Weise die Schwächen des Immunsystems zu kompensieren und weniger stressanfällig zu werden.
Schützt Nervensystem und Gehirn
Fulvinsäure zeigt aufgrund ihrer entzündungshemmenden und neuroprotektiven Eigenschaften vielversprechendes Potenzial in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit – heißt es in einer Übersichtsarbeit von 2025. Der Stoff könne insbesondere zur Verlangsamung des kognitiven Abbaus und zum Schutz vor Neurodegeneration beitragen.
In Labormodellen konnte die Säure sogar konkret die Aggregation des Tau-Proteins bremsen – ein Prozess, der bei Alzheimer eine wichtige Rolle spielt. Ob dies jedoch im menschlichen Gehirn ähnlich funktioniert und in welchen Dosen, ist bislang noch nicht bekannt.
Schnellere Regeneration der Haut
Die Aktivierung der Kollagensynthese wirkt sich auch auf die Haut positiv aus – wie Studien mit Frauen mittleren Alters zeigte. Sie erhielten 14 Tage lang zweimal täglich je 125 mg oder 250 mg Shilajit.
Die höhere Dosis hatte hier eine bessere Wirkung – nicht nur auf die Kollagenbildung, auch auf die Durchblutung. Die Haut regeneriert unter diesen Voraussetzungen schneller und wird besser mit Nährstoffen versorgt.
In einer anderen Studie erhielten die Teilnehmer 8 Wochen lang 500 oder 1000 mg pro Tag. Auch hier nahm die Kollagenbildung zu – und zwar das Kollagen Typ I (das häufigste Kollagen in unserem Körper).
Gut für Muskulatur und Training
In einer kleinen Studie erhielten 16 übergewichtige Probanden 8 Wochen lang zweimal täglich je 250 mg Shilajit (mit mindestens 60 % Fulvinsäuren). Man stellte fest, dass die Nahrungsergänzung Gene aktivierte, die an der Bildung von Kollagen, Elastin und Fibronektin beteiligt sind – also jener Fasern, die Muskeln elastisch, belastbar und reparaturfähig machen.
Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein in Muskeln, Sehnen und Faszien; seine vermehrte Bildung gilt als Zeichen einer besseren Anpassung an körperliche Belastung. Das heißt, eine Nahrungsergänzung mit Shilajit konnte ähnliche Veränderungen bewirken wie jene, die teilweise auch durch Bewegung initiiert werden.
Gene, die für Muskelwachstum oder Kraftzuwachs verantwortlich sind, wurden nicht beeinflusst. Dazu braucht es natürlich echtes Training. Doch schien die Nahrungsergänzung die Muskulatur „trainingsbereiter“ zu machen und Regenerationsprozesse zu fördern.
Artikel Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/nahrungsergaenzung/weitere-nahrungsergaenzungsmittel/fulvinsaeure
Artikel Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/nahrungsergaenzung/heilpflanzen/mumijo
Anwendungstipps
- Mumijo (Shilajit) besteht aus einem breitem Spektrum von:
- anorganischen Bestandteilen (Mineralien)
- organischen Bestandteilen:
- Fulvinsäuren
- Huminsäuren
- Aminosäuren (der Anteil soll bei teilweise über 20 Prozent liegen)
- Vitaminen in Spuren
- typisch pflanzlichen Stoffen, wie z.B.
- Alkaloide
- Pflanzliche Fette
- Ätherische Öle
- Wachse
- Polyphenole
- lactosefrei, vegan, farbstofffrei, glutenfei
- Höchste Rohstoffqualität aus deutscher Herstellung
- Bestellung unter:
- https://natugena.de/shop/Mumijo.aspx?r=3521
weitere Affilate-Links zur Bestellung:
Buchtipp:
Mumijo – Shilajit: Das schwarze Gold des Himalaya – Ein traditionelles ayurvedisches Naturheilmittel
von Dr. Wolfgang Windmann

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